Also, entweder verträgt meine Kleine den Kindergarten nicht, oder wir haben anderweitig total geloost.
Seit Januar besucht mein Töchterchen den Kindergarten. Macht ihr auch viel Spaß, sie freut sich jeden Morgen darauf und zeigt auch eigentlich keinerlei “Verhaltensstörungen”, weil ich sie nun mit anderen Kindern alleine lasse. Kurz vor Fastnacht allerdings war sie das erste Mal in ihrem Leben richtig krank. Eine Bronchitis. Drei Wochen war sie nicht im Kindergarten, und dabei sollte sie ab 1. April in Vollzeit hingehen. Ich habe nämlich jetzt einen Job. Nun, wir haben die Bronchitis überwunden. Sie geht wieder in den Kindergarten, ich fange im März in Teilzeit an zu arbeiten. Eine ganze Woche hat sie mir gegeben, dann war eine Magen-Darm-Grippe fällig. Flugs war ich nach einer Woche im neuen Job schon eine Woche zu Hause. Super! Wir gehen also dann übergangslos in die Vollzeit – also in die KiTa. Gleicher Kindergarten, gleiche Rituale, gleiche Kinder, usw. Nur eben halt ein paar Stündchen länger. Diesmal hat sie mir eine anderthalbe Woche gegeben. Bitterböse Erkältung mit starkem Husten, rotem Hals und Fieber. Ganz toll! Schon wieder zu Hause. Nach Ostern versuchen wir’s nochmal. Mal sehen, vielleicht können wir uns irgendwann einmal auf einen Monat Arbeit mit anschließender 1-wöchiger Genesungszeit einigen. Wär ja schonmal was.
Passt’s ihr vielleicht doch nicht, dass ich sie im Kindergarten abliefere? Schwindelt sie mir was vor? Lässt sie mich glauben, dass es ihr gefällt, obwohl es gar nicht so ist? Können Kinder sowas überhaupt? Sind 3-Jährige in der Lage, Gefühle vorzugaukeln? Na, ich weiß nicht …



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