Archiv für den Monat: Juni 2006

an der wand

in unserer kleinen stadt passieren manchmal auch richtig gute sachen. naja, was ich heute meine, liegt auf der anderen seite des großen flusses und das gehört eigentlich auch zu unserer kleinen stadt, aber uneigentlich nicht. lange geschichte, erzähl ich für ortsfremde ein ander mal. jedenfalls aht man an einer seite des brückenkopfes wände frei gegeben zum legalen sprayen. und was dort passiert ist, find ich großartig, außergewöhnlich (zumindest für unsere kleine stadt – aber es ist ja nicht in unserer kleinen stadt) morgen fahr ich mal rüber und mach fotos, versprochen. denn das muss man gesehen haben.

Unter Druck


unsere kleine Stadt hat einen großen Sohn hervorgebracht. Einen, nur einen, gottseidank nur einen. Weil der mit Vornamen Johannes hieß, feiert unsere kleine Stadt an Johannis ein Fest. Wenn unsere kleine Stadt ein Fest feiert, dann bedeutet das, die ganze Stadt in einen Rummelplatz und im Verlauf des Rummels dann in ein riesiges Pissoir zu verwandeln. Es ist wahrlich putzig anzusehen, wenn schwankend Männer gegen igendwas pinkeln, was nicht eines anderen Mannes Bein ist (obwohl auch das schon vorgekommen sein soll), aber auch Frauen dämlich grinsend den Rock hochnehmend hinter einem parkenden Wagen verschwinden. Diese über die gesamte Innestadt verteilte Pisse wird dann mit möglichst kleinen Glasscherben garniert. Zur besseren Festigkeit (Festig- nicht Festlich) verklebt der geübte Straßenkünstler alles mit reichlich verschüttetem Bier und gelegentlicher Kotze. Geübt hat man schon zur Fassenacht, aber im Sommer, wenn es schön warm ist, machts viel mehr Spaß, die Sau rauszulassen.
Wie gesagt, gottseidank gibts nur den einen großen. Stellt euch mal vor, wir hätten auch noch den Martin Luther (11.11. da wird hier nur klein gefeiert), Ludwig van Beethoven (25.8.), Konrad Adenauer (4.4.), Albert Einstein (7.8.) Sigmund Freud (2.5.)…da würden die Wurstbuden und Bierschwemmen zur Dauerinstallation und die Bevölkerung befände sich in einem permanenten Dillirium.

Mit fast 3 Promille Alkohol am Steuer

Mit fast 3 Promille Alkohol im Blut sa ein 44-jhriger Autofahrer gestern am Steuer. Aufgefallen war er, weil er gegen vier parkenden Autos gefahren war. Die Beamten stellten bei der Unfallaufnahme dann fest, dass der Atem des Fahrers nach Alkohol roch. Der Alkoholtest ergab dann einen Wert von 2,9 Promille. Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Quelle: swr.de