Letzten Dienstag hat Wissenschaftsminister Zöllner verkündet, dass Rheinland-Pfalz als so genannte “Notwehrmaßnahme” Studiengebühren in Höhe von 500-650 Euro für “Nicht-Landeskinder”, das heißt für Menschen, deren Erstwohnsitz sich nicht in Rheinland-Pfalz befindet, einführen wird. Studiengebühren sind ohnehin abzulehnen, weil sie im sozial schon hoch selektiven bundesdeutschen Bildungssystem zusätzlich selektiv wirken. Zudem ist das Konzept nicht durchdacht: Was z.B. ist mit Menschen, die im hessischen Mainzer Stadtteil Kastel leben? Schlußendlich betrifft diese Einführung ALLE Mainzer Studis gleichermaßen, ob “Landeskind” oder “Nicht-Landeskind”, denn die angekündigten Gebühren werden nur als Türöffner für allgemeine Studiengbühren für alle dienen.
Der AK Protest der Uni Mainz und der AStA rufen deshalb zu einer Demo gegen Studiengebühren auf. Treffpunkt ist am
Donnerstag, den 20. Juli 2006 und 16:00 Uhr am Philosophicum (Welderweg 18, Campus).
Um 14:00 findet eine Vollversammlung der Mainzer Studis statt.
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Dieser Eintrag wurde verfasst am Donnerstag, 20. Juli 2006 um 05:48 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



31. Juli 2006 um 18:06
Der AK gegen Studiengebühren (AK Protest) der Uni Mainz trifft sich in den Semesterferien jeden Dienstag um 18h im AStA (Staudingerweg 21, Campus)
Homepage: http://www.akprotest.de.vu