Auf Plätzchen, Glühwein und Spießbraten will man in der Weihnachtszeit natürlich nicht verzichten und der Winterspeck lässt dann nicht lange auf sich warten.
Und um das kleine Fettpölsterchen zu vermeiden, schnappe ich mir meine Sportschuhe und ziehe los. Vorher habe ich mich bei Tchibo mit der nötigen Winterlaufkleidung eingedeckt-jetzt hält mich nichts mehr…außer das schlechte Wetter…ist ja doch zu kalt…und geregnet hat es auch…und außerdem hab ich gerade sowieso keine Zeit…
Aber um mich nicht drücken zu können habe ich mich zum laufen verabredet-da helfen nun auch die besten Ausreden nicht mehr.
8,3 km und 3 Brücken (na ja, wenn man genau zählt 5) liegen vor mir. Schon am Winterhafen bin ich außer Puste- aber nichts anmerken lassen, möglichst entspannt schauen, so wie das alle anderen auch machen, die uns entgegen kommen.
Mir sagte mal jemand: „Der natürliche Feind des Joggers ist der Hund“. Hier sind viele Hunde unterwegs und alle ohne Leine, aber ganz brav sind sie alle (und wenn nicht, dann wollen sie ja nur spielen!!!). Aber der Feind hinterlässt Tretminen, kurz nicht aufgepasst und schon ist´s passiert. Mein Laufpartner wird gerade von einem Prada-Handtaschen großen Wauzi angeknurrt und verfolgt- er hat aber keine Chance, wir sind schneller!
Der letzte Kilometer ist der schlimmste, aber sobald ich auf der Theodor-Heuss-Brücke bin, weiß ich, dass ich es geschafft habe- mein persönlicher Zieleinlauf!
Schnell heim, umziehen und sich den verdienten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt abholen…
Aber eins ist klar, mein persönlicher Feind ist ein anderes Tier: mein innerer Schweinehund.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Montag, 19. Dezember 2005 um 22:15 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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